Die Inte­gra­ti­on in Aus­bil­dung und Arbeit steht aktu­ell mehr denn je im Mit­tel­punkt poli­ti­scher und gesell­schaft­li­cher Dis­kus­sio­nen. Ein Bei­spiel, wie dies kon­kret gelin­gen kann, war das dies­jäh­ri­ge Azu­bi-Camp an der His­to­risch-Öko­lo­gi­schen Bil­dungs­stät­te Papenburg.

Vom 8. bis 11. Juli 2025 setz­ten sich jun­ge Erwach­se­ne mit Flucht- und Migra­ti­ons­er­fah­rung inten­siv mit ihrer beruf­li­chen Zukunft aus­ein­an­der. In einem abwechs­lungs­rei­chen Pro­gramm lern­ten sie, ihre per­sön­li­chen Stär­ken ein­zu­schät­zen, eige­ne Inter­es­sen zu benen­nen und dar­aus kon­kre­te nächs­te Schrit­te abzu­lei­ten. Übun­gen zur Zusam­men­ar­beit, Bewer­bungs­trai­ning und die Aus­ein­an­der­set­zung mit ver­schie­de­nen Berufs­fel­dern gaben ihnen Ori­en­tie­rung und Sicherheit.

Ein wich­ti­ger Pro­gramm­punkt war der Besuch von Nico Emken von der Wachs­tums­re­gi­on Ems-Ach­se e.V.. Er stell­te die Aus­bil­dungs- und Ein­stiegs­mög­lich­kei­ten in der Regi­on vor und mach­te deut­lich, wel­che Per­spek­ti­ven die ört­li­chen Betrie­be bie­ten. Für die Jugend­li­chen war dies ein wert­vol­ler Anstoß, ihre Zie­le an den tat­säch­li­chen Chan­cen im Ems­land auszurichten.

Am Ende des Azu­bi-Camps visua­li­sier­ten die jun­gen Erwach­se­nen ihren eige­nen Berufs­we­ge­plan, sodass sie nun eigen­stän­dig kon­kre­te nächs­te Schrit­te für ihre Aus­bil­dung umset­zen kön­nen. Für die nach­hal­ti­ge Inte­gra­ti­on in den Arbeits­markt wer­den sie hier­bei durch die Netz­werk­part­ner des Pro­jek­tes Net­win Plus in der Regi­on begleitet.

Das Azu­bi-Camp wur­de im Rah­men des Pro­jekts Net­win Plus durch das Bun­des­mi­nis­te­ri­um für Arbeit und Sozia­les und die Euro­päi­sche Uni­on über den Euro­päi­schen Sozi­al­fonds Plus (ESF Plus) unterstützt.

Dar­über hin­aus trug die Bil­dungs­re­gi­on Ems­land mit ihrer finan­zi­el­len För­de­rung dazu bei, dass das Camp erfolg­reich umge­setzt wer­den konnte.