Der Nie­der­säch­si­sche Wis­sen­schafts­mi­nis­ter Björn Thüm­ler hat jetzt der His­to­risch-Öko­lo­gi­schen Bil­dungs­stät­te in Papen­burg (HÖB) einen För­der­be­scheid in Höhe von 74.200 Euro im Rah­men der För­der­li­nie „Digi­tal­Cam­pus Nie­der­sach­sen“ überreicht.

Mit die­sen För­der­mit­teln wird die HÖB neue und inno­va­ti­ve Bil­dungs­for­ma­te ent­wi­ckeln, die die Ent­wick­lung digi­ta­ler Kom­pe­ten­zen für unter­schied­li­che Ziel­grup­pen beför­dern und unter­stüt­zen. Digi­ta­le Arbeits­ma­te­ria­li­en sol­len im Rah­men der För­de­rung ent­wi­ckelt wer­den für die Eltern­ar­beit in Kin­der­ta­ges­ein­rich­tun­gen, für das Bewer­bungs­trai­ning und die Schu­lung der Arbeits­si­cher­heit für Migran­tin­nen und Migran­ten in leich­ter Spra­che, sowie zur Kom­pe­tenz­fest­stel­lung von jun­gen Erwachsenen. 

Die Viel­sei­tig­keit der digi­ta­len Ange­bo­te der His­to­risch-Öko­lo­gi­schen Bil­dungs­stät­te zeigt, dass mit digi­ta­len For­ma­ten ganz unter­schied­li­che und neue Ziel­grup­pen erreicht wer­den kön­nen. Genau dies ist das Ziel des Digi­tal-Cam­pus Nie­der­sach­sen: Allen Men­schen in Nie­der­sach­sen Bil­dungs­an­ge­bo­te zur Ver­bes­se­rung ihrer digi­ta­len Kom­pe­ten­zen zu machen“ beton­te Minis­ter Thümler.

Die HÖB-Vor­sit­zen­de Ursu­la Mer­s­mann zeig­te sich erfreut über die För­de­rung. „Das ver­schafft uns jetzt die Mög­lich­keit, die Semi­na­re in der HÖB mit ihrer beson­de­ren Lern­at­mo­sphä­re mit digi­ta­len Ele­men­ten zu ver­knüp­fen und so unser Ange­bot zu bereichern“.

Durch die neu zu kon­zi­pie­ren­den Bil­dungs­ma­te­ria­li­en kön­nen wir geziel­ter auf ver­schie­de­ne Lern­ty­pen und unter­schied­li­che Lern­vor­aus­set­zun­gen ein­ge­hen und immer wie­der inno­va­ti­ve Ele­men­te in die Semi­nar­ge­stal­tung ein­bau­en. Wir kön­nen uns so indi­vi­du­ell auf Teil­neh­men­de ein­stel­len, die auf unter­schied­li­chen Lern­we­gen ansprech­bar sind“ so die HÖB-Bil­dungs­re­fe­ren­tin­nen Ste­fa­nie Book und Deni­se Tim­pe, die dem Minis­ter schon ein­mal ers­te Kost­pro­ben der geplan­ten Werk­zeu­ge vor­stell­ten. Für die Teil­neh­men­den bedeu­tet dies, dass sie mehr als bis­her eigen­stän­dig oder hybrid arbei­ten und auch orts­un­ab­hän­gig an eini­gen Semi­na­ren der HÖB teil­neh­men können.