Über das Projekt
Der Arbeitskreis deutscher Bildungsstätten e.V. mit Sitz in Berlin ist ein Fachverband der non-formalen politischen Jugend- und Erwachsenenbildung. Das Programm politische Jugendbildung im AdB wird deutschlandweit an 22 Bildungseinrichtungen umgesetzt, mit dem Ziel die politische Jugendbildung in Deutschland durch vielfältige Formate, Konzepte und Inhalte weiterzuentwickeln.
In unterschiedlichen Seminaren kommen Jugendliche in einen gemeinsamen Austausch untereinander, um einen individuellen und gemeinsamen Meinungsbildungsprozess über gesellschaftliche und politische Entwicklungen zu fördern. Im Programm politische Jugendbildung im AdB wird eine machtkritische und diversitätssensible Haltung praktiziert, um transformative und inklusive Bildungsarbeit zu ermöglichen.
Der Fachbereich Klimakrise und sozial-ökologische Transformation diskutiert klimapolitische Herausforderungen mit Betrachtung globaler Ungleichheiten und nicht-nachhaltiger Entwicklungen. Unter Beachtung von jugendlichen Perspektiven ist die Klimakrise als eine Herausforderung zu betrachten, mit welcher sich junge Menschen in zukünftigen Debatten verstärkt konfrontiert sehen werden. Die Klimakrise hat aufgrund seiner ökologischen Verortung weitreichende Auswirkungen auf unterschiedliche Lebenswelten global. Aufgrund dessen arbeiten wir mit intersektionalen Zugängen, die Machtverhältnisse und strukturelle Ungleichheiten entlang von Klasse, Geschlecht und Herkunft sichtbar machen. Die historischen und gegenwärtigen Auswirkungen von Kolonialismus und Kapitalismus sind dabei als zentrale Ursachen für die ökologische Krise zu betrachten.
Die Seminare behandeln verschiedene Schwerpunktsetzungen einer sozial-ökologischen Transformation. Die Jugendlichen kommen gemeinsam in die Diskussion darüber, wie die Klimakrise sie persönlich in ihrem Lebensumfeld betrifft und wie eine sozial-ökologische Transformation gelingen kann. Da die Klimakrise als globale und gesamtgesellschaftliche Herausforderung betrachtet werden muss, werden die Teilnehmenden auf verschiedene Weise bei einer prospektiven Auseinandersetzung aktueller klimapolitischer Debatten unterstützt und kommen durch eine multiperspektivische Betrachtung über soziale, ökonomische, ökologische und kulturelle Fragen in einen Austausch untereinander.

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