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Radi­kal ver­ste­hen: Grund­la­gen, Pra­xis, Handlungsoptionen

Radi­ka­li­sie­rung begeg­net uns heu­te in vie­len beruf­li­chen Kon­tex­ten – in der Sozi­al­ar­beit, in Schu­le und Jugend­ar­beit, in Bera­tung, Ver­wal­tung oder Poli­zei. Doch wie lässt sich Radi­ka­li­sie­rung im Ein­zel­fall wirk­lich ver­ste­hen? Und wie erken­nen wir, wann Han­deln nötig ist – und wann ande­re Pro­fes­sio­nen gefragt sind?

Zudem bie­ten die Tran­s­­fer- und Vertiefungsta­ge eine groß­ar­ti­ge Gele­gen­heit, um sich inten­siv mit Netz­werk­ar­beit und neu­en Metho­den und Ansät­zen der Kon­fron­ta­ti­ven Päd­ago­gik auseinanderzusetzen.

Am Frei­tag erhal­ten Sie eine fun­dier­te Ein­füh­rung in die inter­dis­zi­pli­nä­re Aus­ein­an­der­set­zung mit Radi­ka­li­sie­rungs­pro­zes­sen. Wir ver­bin­den wis­sen­schaft­lich erprob­te Theo­rie­mo­del­le mit kon­kre­ten Bei­spie­len aus der Praxis:

  • Ver­ste­hen: Sie ler­nen, wie Radi­ka­li­sie­rung aus sozi­al­wis­sen­schaft­li­cher, psy­cho­lo­gi­scher und päd­ago­gi­scher Per­spek­ti­ve gedeu­tet wer­den kann.
  • Erken­nen: Anhand rea­ler Pro­­pa­­gan­­da- und Kom­mu­ni­ka­ti­ons­ma­te­ria­li­en üben Sie, Radi­ka­li­sie­rungs­mus­ter zu iden­ti­fi­zie­ren – und zwi­schen pro­ble­ma­ti­schen und unpro­ble­ma­ti­schen Phä­no­me­nen zu unterscheiden.
  • Ein­ord­nen: Sie reflek­tie­ren Radi­ka­li­sie­rung als Teil der Lebens­rea­li­tät Ihres Gegen­übers – und was das für Ihre pro­fes­sio­nel­le Rol­le bedeutet.
  • Han­deln: Sie erar­bei­ten, wel­che Mög­lich­kei­ten Sie in Ihrem beruf­li­chen Kon­text haben – und wo die Gren­zen lie­gen. Dabei geht es auch dar­um, gezielt ande­re Dis­zi­pli­nen und Netz­wer­ke einzubeziehen.

Am Sams­tag liegt der Fokus auf dem Aus­tausch von Erfah­run­gen und dem Ken­nen­ler­nen inno­vativer Ansät­ze. Zudem besteht die Mög­lich­keit, im Open Space krea­tiv zu wer­den und eige­ne Ideen ein­zu­brin­gen. Teil­neh­men­de kön­nen neue Metho­den, Prä­sen­ta­tio­nen, Spie­le, Übun­gen und vie­les mehr vor­stel­len und gemein­sam wei­ter­ent­wi­ckeln. Es ver­spricht ein span­nen­der Tag vol­ler Inspi­ra­ti­on und Aus­tausch zu werden.

Das Semi­nar rich­tet sich an Fach­kräf­te aus allen sozia­len Pro­fes­sio­nen, die in ihrem Arbeits­all­tag mit extre­mis­ti­schen Hal­tun­gen, ideo­lo­gi­scher Beein­flus­sung oder Anzei­chen von Radi­ka­li­sie­rung kon­fron­tiert sein kön­nen – und die ihre Hand­lungs­si­cher­heit stär­ken möchten.

 Ziel: Mehr Sicher­heit in der Ana­ly­se, mehr Klar­heit in der eige­nen Rol­le, mehr Wir­kung im Zusam­men­spiel mit ande­ren Professionen.

 

Details 

  • Beginn: Fr. 08.05.26 9:00 Uhr 
  • Ende: Sa. 09.05.26 16:00 Uhr 
  • Kurs­ge­bühr: 390,00 Euro (einschl. Ver­pfle­gung und Unter­kunft im Doppelzimmer) 
  • Ver­an­stal­tungs­ka­te­go­rie:

Veranstaltungsort 

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Buchungsnummer 
0036477 
Leitung 
Ste­fa­nie Book 
Refe­ren­t/-in
Tho­mas Freerks, Olden­burg Qua­li­fi­ka­ti­on: Erzie­her, Anti-Aggres­si­vi­täts- und Cool­ness­trai­ner, Beha­vi-oris­ti­scher Psy­cho­dra­ma­ti­ker, Trau­ma­päd­ago­ge und „Super­vi­si-or” DGSV, Olden­burg Mat­thieu Coque­lin Qua­li­fi­ka­ti­on: Dipl. Sozi­al­päd­ago­ge, Sozi­al­wirt­schaf­ter, Auf­bau der Fach­stel­le Extre­mis­mus­di­stan­zie­rung (FEX) BW seit 2015, Mit­glied im Ex-per­ten­kreis Anti­se­mi­tis­mus BW sowie im konex-Len­kungs­aus­schuss, Sach­ver­stän­di­ger in der Enquete­kom­mis­si­on „Kri­sen­fes­te Gesell­schaft“, Lehr­tä­tig­keit an meh­re­ren Hoch­schu­len BW, For­schungs­pro­jekt: Radi­ka-lisie­rungs­prä­ven­ti­on in Wis­sen­schaft & Pra­xis Ben­ja­min Pohl, Reck­ling­hau­sen Qua­li­fi­ka­ti­on: För­der­schul­leh­rer, För­der­schul­kon­rek­tor, Anti-Aggres­si­vi­täts- und Cool­ness­trai­ner, Psychodramatiker 

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