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Im Arbeitsfeld mit Kindern und Jugendlichen werden die Folgen von traumatischen Erfahrungen wie Missbrauch, Misshandlung, Gewalt oder Vernachlässigung häufig im pädagogischen Alltag sichtbar. Fachkräfte stehen dabei vor der Herausforderung, betroffene Kinder und Jugendliche angemessen zu begleiten und ihnen Sicherheit sowie Unterstützung zu geben.

Das praxisorientierte Seminar „Trauma-sensibler Umgang im pädagogischen Alltag“ vermittelt grundlegendes Wissen über Traumata und deren Auswirkungen. Die Teilnehmenden setzen sich unter anderem mit der Definition von Trauma, der Biologie des Traumas, dem Zusammenhang von Trauma, Gehirn und Bindungserfahrungen sowie mit Symptomen und möglichen Folgen traumatischer Erfahrungen auseinander.

Ein weiterer Schwerpunkt liegt auf den Bausteinen der Traumapädagogik und dem Umgang mit traumatisierten Klient*innen im pädagogischen Kontext. Auch Grenzen und Möglichkeiten pädagogischen Handelnssequentielles Traumapädagogische Diagnostik sowie Psychoedukation werden thematisiert. Zudem wird die Polyvagal-Theorie und das autonome Nervensystem vorgestellt.

Neben theoretischen Grundlagen beinhaltet das Seminar auch praktische Übungen, zum Beispiel Warming-ups, Visualisierungen, Stabilisierungsübungen sowie Methoden zur Stress-Selbst- und Co-Regulation. Weitere Elemente sind traumabasierte Biografiearbeit sowie körperorientierte integrative Methoden.

Die Inhalte werden praxisnah anhand realer Beispiele erläutert und gemeinsam angewendet.

Das Seminar richtet sich an Fachkräfte aus Jugendhilfeeinrichtungen und der Straffälligenhilfe, Lehrkräfte sowie pädagogische Fachkräfte in Schule und Kita sowie alle interessierten Fachkräfte aus Bildungs- und Beratungsarbeit.

Flyer Trauma-sensibler Umgang im pädagogischen Alltag als PDF

Details

  • Beginn: Do. 10.09.26 10:00 Uhr
  • Ende: Fr. 11.09.26 17:00 Uhr
  • Kursgebühr: 315,00 Euro (im DZ) 345,00 Euro (im EZ) (einschl. Unterkunft und Verpflegung)
  • Veranstaltungskategorie:

Veranstaltungsort

Weitere Angaben

Buchungsnummer
0038411
Leitung
Dr. Kerstin Haucke
Referent/-in / Qualifikation / Kompetenzen
Monika Jetter-Schröder Dipl. Sozialarbeiterin, Leiterin der Jugendhilfe im Strafverfahren, Haus des Jugendrechts Mannheim, a. D. Anti-Aggressivitäts-Trainerin® — Ausbilderin Psychodramaleiterin, Moreno Institut Stuttgart, DFP Zertifiziert: Systemaufstellung und Ritualarbeit, IdentitätsOrientiertePsychoTraumaTherapie (IOPT), Körperorientierte integrative Traumatherapie (KIT)
Zielgruppe
Lehrkräfte & päd. Fachkräfte in Schule, Fachkräfte in sozialen Einrichtungen

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