Veranstaltung
Trauma- und bindungssensibles Arbeiten in der KiTa
Di. 08.06.27 9:30 Uhr - Mi. 09.06.27 15:30 Uhr
| 310,00 € inklusive Unterkunft im Doppelzimmer und Verpflegung)Wie kann Kindern Halt und Unterstützung im Alltag helfen?
Grundlage für eine gesunde Persönlichkeitsentwicklung, ein stabiles Selbstwertgefühl, emotionale Sicherheit und Geborgenheit, die Fähigkeit Stress zu regulieren und Herausforderungen zu bewältigen ist eine sichere Bindung, der „sichere Hafen“. Ein feinfühliges Verhalten der Eltern (oder anderer primärer Bezugspersonen) ist hierfür ausschlaggebend. Was aber bedeutet es für Kinder, wenn nahe Bezugspersonen keine sicheren Bindungsbeziehungen als ein grundlegendes Fundament fürs Leben herstellen können, wenn Bedürfnisse nicht angemessen befriedigt werden, hoch belastende oder gar traumatische Erfahrungen gegeben sind?
Bindungsschwierigkeiten und traumatische Erlebnisse haben große Auswirkungen auf die Eingewöhnungszeit und stattfindende Bildungsprozesse in der KiTa. Die pädagogischen Fachkräfte sehen sich vor der Herausforderung, stabile, haltgebende und einschätzbare Beziehungsangebote zu gewährleisten sowie durch eine Co-Regulation eine Entwicklung der Selbstregulation anzuregen. Dabei sind wichtige Informationen aus der Biografie des Kindes oftmals nicht gegeben.
An diesen beiden Fortbildungstagen werden Grundbausteine der Traumapädagogik und der Bindungstheorie vermittelt. Ein möglicher Umgang mit verborgenen Bindungsbedürfnissen und gezeigten Symptomen der Kinder wird anhand konkreter Fragen und Anliegen aus dem pädagogischen Alltag der Teilnehmer: innen erarbeitet.
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