Seminar

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Vie­le der Häft­lin­ge, die im Ems­land inhaf­tiert wur­den, waren poli­ti­sche, reli­giö­se oder ideo­lo­gi­sche Geg­ner des Natio­nal­so­zia­lis­mus. Ihr Wider­stand soll­te sowohl durch “Schutz­haft” als auch durch Ver­ur­tei­lun­gen, bei­spiels­wei­se wegen “Vor­be­rei­tung zum Hoch­ver­rat”, unter­bun­den oder gar gebro­chen wer­den. Den­noch gab es zwi­schen 1933 und 1945 Men­schen und Grup­pen, die sich gegen die Natio­nal­so­zia­lis­ten und ihre men­schen­ver­ach­ten­de Poli­tik stell­ten. Auch inner­halb der natio­nal­so­zia­lis­ti­schen Zwangs­la­ger leis­te­ten die Gefan­ge­nen und Häft­lin­ge Wider­stand in ver­schie­de­ner Wei­se: von Zei­chen gegen­sei­ti­ger Soli­da­ri­tät im Gehei­men bis zum offe­nen Wider­stand gegen die Wach­mann­schaf­ten, über ver­bo­te­ne Gesprächs­the­men bis zu künst­le­ri­schen Akten, wie dem Sin­gen oder bil­den­der Kunst, ent­stand die gan­ze Band­brei­te mensch­li­chen Han­delns gegen Unter­drü­ckung. Wel­che Form von Wider­stand mög­lich war, hing von den Bedin­gun­gen von Ver­fol­gung und Haft ab. Nach 1945 ent­wi­ckel­ten sich in den Nach­fol­ge­staa­ten ganz unter­schied­li­che Erin­ne­rungs­po­li­ti­ken an den Widerstand.

Wir möch­ten in die­sem Semi­nar auf eine Aus­wahl die­ser Wider­stands­for­men seit 1933 ein­ge­hen und fra­gen, was Wider­stand gegen den Natio­nal­so­zia­lis­mus aus­mach­te. In Vor­trä­gen und Work­shops wol­len wir gemein­sam mit Ihnen und Euch dabei auch über die Erin­ne­rung an Hand­lun­gen des Wider­stands diskutieren.

Pro­gramm

Frei­tag, 21.11.2025

bis 16 Uhr: Anreise

16:00–17:00 Uhr: Kennenlern-Café

17:00–18:00 Uhr: Begrü­ßung und Vorstellung

19:00–20:00 Uhr: Ein­füh­rungs­vor­trag: Wider­stand gegen das NS-Regime.

Struk­tu­ren und Ent­wick­lun­gen (Tho­mas Alt­mey­er, Stu­di­en­kreis Deut­scher Wider­stand 1933–1945)

 

Sams­tag, 22.11.2025

09:00–10:30 Uhr: Soli­da­ri­tät über den Sta­chel­draht (Sil­ke Makow­ski, Hans Lit­ten Archiv)

10:30–11:00 Uhr: Kaffeepause

11:00–12:30 Uhr: Jugend­wett­be­werb Remem­ber Resis­tance 33/45 — Macht euch ein Bild vom Wider­stand (Sabi­ne Sieg, Gedenk­stät­te Deut­scher Widerstand)

14:30–16:00 Uhr: Work­shop: Wider­stand im NS und Zivil­cou­ra­ge heu­te (Fran­zis­ka Hendrich, Cor­ne­lia Dold und Hen­rik Drechs­ler, Haus des Erin­nerns Mainz)

16:00–16:30 Uhr: Kaffeepause

16:30–18:00 Uhr: Work­shop Teil II

 

Sonn­tag, 23.11.2025

09:00–10:30 Uhr: Wider­stand und Ver­fol­gung in Osnabrück:

Umset­zungs­va­ri­an­ten für Auf­ar­bei­tung und Ver­mitt­lung am Bei­spiel des “ILEX-Krei­­ses” (Hei­ko Schul­ze, ILEX-Kreis Osnabrück)

10:30–11:00 Uhr: Kaffeepause

11:00–12:30 Uhr: Semi­nar­aus­wer­tung und Per­spek­ti­ven für die wei­te­re Arbeit

 

Details 

  • Beginn: Fr. 21.11.25 16:00 Uhr 
  • Ende: So. 23.11.25 13:00 Uhr 
  • Kurs­ge­bühr: 95,00 Euro (ein­schließ­lich Ver­pfle­gung und Unter­kunft im Doppelzimmer) 
  • Ver­an­stal­tungs­ka­te­go­rie:

Veranstaltungsort 

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Weitere Angaben 

Buchungsnummer 
0033682 
Leitung 
Joscha Holl­mann, Lei­ter Doku­men­ta­ti­ons- und Infor­ma­ti­ons­zen­trum Ems­land­la­ger Wieb­ke Tuit­jer, HÖB 
Refe­ren­t/-in
Referenten/innenteam

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