Sprich mit mir, nicht über mich” — Gemeinsam für eine respektvolle und sichere Kommunalpolitik

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Ansprech­part­ne­rin
Wieb­ke Sutorius

  • geb. 1994
  • Stu­di­um Betriebs­wirt­schafts­leh­re und Manage­ment (B.A.) mit den Schwer­punk­ten Ver­an­stal­tungs­ma­nage­ment und Marketing
  • Prak­ti­sche Erfah­run­gen als Pro­jekt­mit­ar­bei­te­rin in der Berufs­ori­en­tie­rung und als päd­ago­gi­sche Mit­ar­bei­te­rin in der Jugendarbeit
  • seit Okto­ber 2021 Bil­dungs­re­fe­ren­tin in der HÖB
  • Arbeits­schwer­punk­te: Grund­bil­dung für Geflüch­te­te, arbeits­markt­po­li­ti­sche Pro­jek­te, poli­ti­sche Jugend­bil­dung

    Es ist nicht wich­tig, wie schnell du gehst, so lan­ge du nicht ste­hen bleibst.” — Konfuzius

Tel.: 04961 / 80 99 197
e‑mail: wiebke.sutorius@hoeb.de


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    In den letz­ten Jah­ren hat sich eine alar­mie­ren­de Ent­wick­lung abge­zeich­net: Die Zunah­me von Belei­di­gun­gen, Dro­hun­gen, und Gewalt gegen kom­mu­na­le Amts- und Man­dats­trä­ger/-innen. Die­se The­ma­tik gewinnt in den Kom­mu­nen zuneh­mend an Dring­lich­keit und wirft ernst­haf­te Beden­ken hin­sicht­lich der Sicher­heit und des demo­kra­ti­schen Pro­zes­ses auf.

    Die Ergeb­nis­se einer Stu­die zur “Gewalt­er­fah­rung in kom­mu­na­len Ver­wal­tun­gen” im Auf­trag des Nie­der­säch­si­schen Städ­te­tags im Jahr 2019 sind erschre­ckend: Ran­da­lie­ren­de Vor­fäl­le in Rat­häu­sern, ver­ba­le Aggres­sio­nen gegen­über Mit­ar­bei­ter/-innen der öffent­li­chen Ver­wal­tung, sowie Bedro­hun­gen und kör­per­li­che Angrif­fe sei­en kei­ne Sel­ten­heit. Auch Bür­ger­meis­ter/-innen sei­en von die­ser Pro­ble­ma­tik betroffen.

    Um die­ser besorg­nis­er­re­gen­den Ent­wick­lung ent­ge­gen­zu­wir­ken, wur­de das Pro­jekt “Sprich mit mir, nicht über mich — Gemein­sam für eine respekt­vol­le und siche­re Kom­mu­nal­po­li­tik” ins Leben geru­fen. Die­ses inno­va­ti­ve Vor­ha­ben zielt dar­auf ab, eine kon­struk­ti­ve Dia­log­kul­tur zwi­schen Bür­gern und ihren poli­ti­schen Ver­tre­tern zu för­dern und gleich­zei­tig die Teil­ha­be von Frau­en in der poli­ti­schen Are­na zu stärken.

    Pro­jekt­in­hal­te: Was beinhal­tet das Projekt?

    Eine umfas­sen­de Öffent­lich­keits­kam­pa­gne, prä­sent sowohl digi­tal über sozia­le Medi­en als auch ana­log über Ban­ner- und Pla­kat­kam­pa­gnen in den Gemein­den des Ems­lands, soll Bewusst­sein schaf­fen und loka­le Man­dats­trä­ger/-innen aktiv einbinden.

    Struk­tu­rier­te Bür­ger­dia­lo­ge fin­den zu aktu­el­len The­men in ver­schie­de­nen Regio­nen des Ems­lands statt, um direk­te Dis­kus­sio­nen und Lösungs­fin­dun­gen zwi­schen Bür­gern und Man­dats­trä­gern/-innen zu ermöglichen.

    Die Ein­füh­rung einer kon­struk­ti­ven Debat­ten­kul­tur in poli­ti­schen Sit­zun­gen ist ein wei­te­res zen­tra­les Ele­ment. Ein gemein­sam erar­bei­te­tes Regle­ment soll einen respekt­vol­len und sach­li­chen Aus­tausch fördern.

    Beson­de­res Augen­merk liegt auf der Stär­kung weib­li­cher Man­dats­trä­ge­rin­nen durch Dees­ka­la­ti­ons- und Cool­ness­trai­nings, um den Anteil von Frau­en in poli­ti­schen Gre­mi­en im Ems­land zu erhöhen.

    Das Pro­jekt wird in den Jah­ren 2024 und 2025 durch­ge­führt, ist kos­ten­frei und wird durch den Lan­des­prä­ven­ti­ons­rat Nie­der­sach­sen geför­dert. Nähe­re Infor­ma­tio­nen zu den ein­zel­nen Maß­nah­men wer­den sepa­rat bereit­ge­stellt und beworben.