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Frage: Würden Sie als Schiedsrichter ein Champions-League Endspiel auf einem Kartoffelacker ohne Tore, Linien und Eckfahnen anpfeifen? Antwort: Sicher nicht. Viele Pädagog*innen pfeifen diese Spiele im übertragenen Sinne jeden Tag – im Klassenraum.

Gewaltbereite Jugendliche sind ausgewiesene Expert*innen der Grenzüberschreitung, rhetorisch geschickt in der Verharmlosung ihrer Taten und Meister*innen in der Ablehnung der Verantwortung. Dieses Verhalten – überlebensnotwendig und biografisch durchaus nachvollziehbar – treibt uns Pädagog*innen den Schweiß auf die Stirn und fordert nicht mehr nur „Expert*innen” heraus. Nicht erst seit der Inklusionsdebatte stellt der schulische Umgang mit sogenannten „schwierigen“ Schüler*innen – insbesondere mit dem Förderbedarf „Emotionale und soziale Entwicklung“ – für Lehrkräfte und pädagogische Fachkräfte eine zunehmende Herausforderung dar.

Dieses Seminar liefert praxiserprobte Methoden und Techniken aus der Schnittmenge von Konfrontativer Pädagogik und Sonderpädagogik (ES). Dabei geht es weniger um methodisch-didaktische Herangehensweisen, sondern um konkrete Präventions- und Interventionstechniken bei Unterrichtsstörungen, Aggressionen und Gewalt. Das Seminar liefert Anregungen zu den Fragen: Was brauchen Lehrkräfte und was brauchen Schüler*innen mit dem Förderbedarf ES?

Details

  • Beginn: Do. 01.10.26 10:00 Uhr
  • Ende: Fr. 02.10.26 15:30 Uhr
  • Kursgebühr: 275,00 Euro (einschließlich Verpflegung und Übernachtung im Einzelzimmer)
  • Veranstaltungskategorie:

Veranstaltungsort

Weitere Angaben

Buchungsnummer
0035677
Leitung
Dr. Kerstin Haucke
Referent/-in / Qualifikation / Kompetenzen
Torsten Schumacher, Dipl.-Sport- und Förderschullehrer, Anti-Aggresivitäts- und Coolnesstrainer, Schulmediator, Köln
Zielgruppe
Lehrkräfte & päd. Fachkräfte in Schule

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